von Johannes Pfaff  ∕ 

Hartöl aka Essenz, oder auch die Pflege des Bretts

Nichts ist für die Ewigkeit, aber mit ein wenig Pflege lassen sich hier und da kleine Wunder bewirken. So ist das mit einem guten Brett. 

Offensichtlich schützt keine dicke Rinde mehr das Holz, aus dem Dein Brett geschnitzt ist. Auf Dauer bleibt dem Holz nun wenig anderes, als auszutrocknen. Das Brett würde spröde und rau an der Oberfläche - ein Prozess, der bei regelmäßiger Nutzung und einhergehender Alterung des Holzes natürlich ist. 

Um aber den angenehmen Charakter und das sanfte Gefühl in den Fingern zu konservieren, wird das Loch mit Brett gleich nach seiner Verarbeitung von Hand gründlich geölt. 

 

Zum Einsatz kommt hier ein Hartöl. Dabei handelt es sich um ein unter Verschluss gekochtes Leinöl, das bei dem Prozess seine molekulare Struktur so verändert, dass es die natürlichen reinigenden Eigenschaften des Holzes erhält und auch lebensmittelecht ist. Darüber hinaus erfüllt es sogar die Ansprüche an die Kinderspielzeugnorm. 

Das Holz kann mit seinem Schutz durch das Hartöl weiterhin „atmen“, also auch an der Oberfläche schnell abtrocknen, um etwaigen Keimen keine Chance zu geben. 

Das kann Kunststoff nicht! 

Sollte Dein Brett also mal trocken und blass werden, pflege es mit etwas Öl! Dazu reicht eventuell schon ein herkömmliches Speiseöl wie Leinöl oder Olivenöl, doch solltest Du dann penibel darauf achten, Überstände gründlich abzuwischen und es von allen Seiten wieder gut zu trocknen. Ranzige Gerüche sind sonst nicht unüblich. 

Möchtest Du auf Nummer sicher gehen, haben wir auch das Original, die Loch mit Brett Essenz für Dich in unserem Geschäft.

Grundsätzlich aber gilt, was wir im Beipackzettel immer mit an die Hand geben: In der Spülmaschine oder in anderen heißen Bädern mit fettlösenden Mitteln wie Spüli fühlt es sich unwohl. Wische es einfach mit einem feuchten Lappen sauber und stelle es zum Trocknen auf. 

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