von Johannes Pfaff  ∕ 

Hessenschau trifft Loch mit Brett!

“Ja super, freut uns Euch kennen gelernt zu haben, dann fahren wir jetzt mal zurück, schauen uns das alles an und melden uns bei Euch wenn wir wissen, wann es ausgestrahlt wird.” 


Zwischen diesem Satz und dem Klingeln von Kais Telefon vergingen gerade mal gute 24h. In Braunschweig studierend war er noch ein paar hundert Kilometer entfernt von dem Spektakel, das sich ab dem Vormittag des nächsten Tages abspielen sollte. 

Es war ein Journalist der Hessenschau, der auf das Loch mit Brett aufmerksam geworden war und es noch gern im Sommerprogramm platzieren wollte.

Eine schnelle Erörterung der Sendungsinhalte und Drehorte erfolgte und wenig später trat Kai den Sprint zum Bahnhof an, der nächste ICE nach Frankfurt sollte seiner sein. 

Sitz gesichert, Tisch aus der Rücklehne des Vordermanns heraus geleiert, Computer aufgeklappt und los ging es: Nicht nur galt es die Jungs in den Praunheimer Werkstätten für ein paar Mitschnitte der Produktion zu mobilisieren, vor allem mussten Statisten gefunden werden, die an einem gewöhnlichen Werktag eben eine kleine Party vor der Kamera leben konnten, um die Erleichterung durch Loch mit Brett zu demonstrieren. 

Das war Mittwoch. Verabredet war man nun für Donnerstag, 12:00 Uhr bei den Werkstätten. 

Hände schütteln, Vorstellungen austauschen, Halle ausleuchten, Personen einweisen, Kameras aufbauen. 

Im Taunus lief derweil schon der Ofen für die Flammkuchen heiß.

Von der Bohle bis zum (fast) fertigen Loch mit Brett wurde also jeder wertvolle Handgriff mit der Kamera dokumentiert, bevor der Startschuss für die Weiterreise in den Taunus gegeben wurde. 

Tatsächlich war es geschafft, die Sommer'sche Terrasse mit einem guten Dutzend Freunde und Bekannte zu füllen, allesamt bereits mit Sektglas und Flammkuchen bewaffnet, als die Kamera anrollte. 

Wozu das Loch mit Brett gut ist, war schnell verdeutlicht. Wichtig war nun noch, schleunigst die Entstehung des Bretts in der Garage festzuhalten, denn es stand schon der nächste Ortswechsel an: In der Königsteiner Innenstadt, beim Feinkostladen "Das Königstein" lockten wir Unbekannte mit Wein und Flammkuchen zum Test vor die Kamera. Gar nicht so einfach, denn bei strömendem Regen haben es die Meisten auf dem Trottoir doch ein wenig eilig. 

Nachhaken... Der Wert einer Idee liegt in ihrer Umsetzung. Das Motto, das uns lang genug antrieb, um die lange Zeit der Entwicklung und der Qualitätssicherung durchzustehen. 

Eine Handvoll Probanden vor der Kamera später war die Aktion auch schon vorbei, inzwischen dämmerte es schon. 

Das Ergebnis ist bekannt und wurde bereits einen guten Tag später ausgestrahlt. Was eine Erfahrung! 

Wir bedanken uns bei allen, die uns auf dem Weg halfen! 

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